Wissenswertes

Unser kleines Glossar rund um Parkettböden – Hier sollten keine Fragen mehr offen bleiben!

Oberflächen

Durch die Versiegelung des Holzes mit einem Lack oder durch die Imprägnierungmit einem Öl wird es gegen eindringenden Schmutz und Nässe geschützt. Neuversiegelte und -geölte Böden dürfen nicht vor dem nächsten Tag begangen werden. Je mehr der Boden in den ersten Tagen geschont wird, desto größer ist die Lebensdauer der Versiegelung oder der Öloberfläche. Die volle Beanspruchbarkeit wird nach 8-14 Tagen erreicht. Bei Sitzmöbeln müssen Filzgleiter o.ä. angebracht werden. Bei der Verwendung von Möbeln mit Laufrollen(z.B. Stühle) muss der Boden durch Unterlagen geschützt werden.

Erstpflege

Nach Neuverlegung des Bodenbelages wird ein weiterer Schutz, die sog. „Opferschicht“ durch Pflegemittel aufgetragen. Der Boden muss frei von Schmutz und Staub sein, deshalb ist vorher eine Unterhaltsreinigung durchzuführen.

Unterhaltsreinigung

Leicht haftende Verschmutzungen, z.B. Getränkeflecken, die durch kehren oder saugen nicht mehr entfernt werden können, werden mittels eines geeigneten Reinigers entfernt. Mit der Unterhaltsreinigung verleihen Sie Ihrem Boden eine frische Optik. Reiniger enthalten keine beschichtenden Substanzen.

Unterhaltspflege

Eine Auffrischung der Pflegemittelschicht, welche den Lack vor Beschädigungen schützt, findet statt. Es ist darauf zu achten, dass der Boden frei von Verschmutzungen ist (vorher Unterhaltsreinigung durchführen), da Pflegemittel keine reinigenden Substanzen enthalten.

Grundreinigung

Sie dient der Entfernung von grob haftenden Verschmutzungen, die nicht mehr durch eine Unterhaltsreinigung entfernbar sind. Ebenfalls entfernt werden alte Pflegemittelschichten. Um dem Boden danach wieder den gewünschten Glanz und notwendigen Schutz zu geben, ist eine Erstpflege (Einpflege) mit Pflegemittel durchzuführen.

Warum lackieren?

Diese Frage ist einfach beantwortet: man möchte das Aussehen des Parkett- und Holzfußbodens möglichst lange genießen. Es sollte daher eine Schutzschicht auf das Holz aufgebracht werden, die das Eindringen von Verunreinigungen und das Ansetzen von mechanischen Kräften direkt am Holz verhindert.
Während über Pflegemittel eine erneuerbare Nutzschicht auf das Holz aufgebracht wird, hat der Lack die Funktion einer Arbeitsschicht. Hier wird alles Grobe vom Holz abgehalten. Zusätzlich kann über den Lack auch das Aussehen des Parkett- und Holzfußbodens gesteuert werden. Anfeuernde Lacke verstärken die natürliche Farbe des Holzes – andere Lacke belassen das Holz in seinem natürlichen Ton.

Parkett lackieren – mit was?

Hier existiert ein breites Spektrum an Produkten. Wir unterscheiden zwischen klassischen und wässrigen Systemen. Klassische Systeme sind lösemittelhaltig und basieren auf Alkyd-Harzen (Öl-/Kunstharz-Lacke) oder Polyurethan-Systemen (DD®-Lacke). Sie haben den nicht unerheblichen Nachteil der Lösemittel-Emission. Wässrige Systeme hingegen basieren auf Wasser und haben zwischenzeitlich aufgrund ihrer Umweltfreundlichkeit einen sehr hohen Stellenwert bei der Beurteilung von Lacksystemen erreicht.

Warum ölen/wachsen?

Bereits in der Vergangenheit wurden Holzfußböden mit Ölen behandelt. Das Holz sollte durch diese Behandlung vor eindringender Feuchtigkeit und Nässe geschützt werden. Um die Imprägnierung geölter Böden zu verbessern, wurden diese abschließend mit (Bohner-) Wachs behandelt. Dieses diente gleichzeitig als Schmutzfänger für feinere Staubpartikel. Je nach Abnutzung wurde der Wachsfilm regelmäßig erneuert.

Von Zeit zu Zeit war es notwendig, den Wachsfilm komplett zu entfernen, stark “ausgelaugte” Bereiche nachzuölen und den Boden erneut einzuwachsen. Diese Grundreinigung erfolgte von Hand und mittels einer Stahlwolle, mit der die Wachsschicht abgekratzt wurde. Nach jedem Wachsauftrag wurde die Wachsschicht mit Blockern aufpoliert. Zieht man diese Arbeitsmethoden in Betracht, so kann man sich unschwer vorstellen, wie mühsam und aufwendig diese Arbeiten waren.

Bei diesem Pflegeaufwand war es letztlich kein Wunder, daß Öl immer stärker durch Lack verdrängt wurde. Ein lackierter Boden bot schließlich eine glatte, geschlossene Oberfläche, die, solange sie intakt war, einen ungleich besseren Schutz vor eindringender Feuchtigkeit bot. Gleichzeitig konnte der Boden sehr leicht gereinigt werden: Trockene Reinigung mit Besen, Staubsauger und Mop sind in den meisten Fällen ausreichend. Für festhaftende Verschmutzungen reicht in der Regel nebelfeuchtes Wischen mit einem guten Allzweckreiniger. Die bisherige Wachspflege wurde durch Polymerdispersionen ersetzt, die einen harten Film auf dem Lack bildeten und nicht mehr poliert werden mussten (und mit herkömmlichen Mitteln auch nicht konnten).
Trotz allem erlebt die Ölbehandlung von Holzfußböden zur Zeit eine Renaissance, denn auch die Behandlung des Holzes mit Lacken birgt einige prinzipbedingte Nachteile: So wird die schöne matte Optik eines geölten Bodens erst nach massivem Einsatz von Mattierungsmitteln erreicht. Problematischer dürfte jedoch die Tatsache sein, dass ein lackierter Boden nicht partiell renoviert werden kann. Ist die Lackschicht erst einmal beschädigt, so muss der Lack komplett abgeschliffen und ersetzt werden. Ein geölter Boden kann dagegen partiell ausgebessert werden.
Zur Zeit ist ein gewisser Trend festzustellen, wonach sich beide Behandlungsmethoden – Lackieren und Ölen – aufeinander zubewegen. Lacke werden derart matt eingestellt, daß die Optik auf den ersten Blick der eines geölten Bodens gleicht. Andererseits werden Öle chemisch so modifiziert, daß sie wie ein Lack schneller trocknen und harte, widerstandsfähige Schichten bilden.

Warum pflegen?

Stellen Sie sich einen Fußboden vor. Egal, welchen Belag Sie gewählt haben – ein Fußboden wird ständig wortwörtlich “mit Füßen getreten”. Staub, Sand und andere Arten von Schmutz werden zwischen Schuhsohlen und Bodenbelag zerrieben und verursachen damit mehr oder weniger starke Kratzer. Auf Dauer wird dem Belag so ganz schön zugesetzt. Die vielen kleinen und großen Kratzer haben dabei mehrere Wirkungen:

  • Das einfallende Licht wird bei vielen kleinen Kratzern auf engem Raum in alle Richtungen gestreut. Die Stelle erscheint dem Betrachter als deutlich matter als benachbarte, nicht so stark zerkratzte Stellen. Im Extremfall kann es zur Ausbildung von “Laufstraßen” kommen, die sich gegen die Ränder matt abheben.
  • Sie sehen allgemein unschön aus. Vor allem im Gegenlicht werden Kratzer besonders deutlich.
  • Schmutz kann sich in den Kratzern besser festsetzen. Dadurch wird die Reinigung erschwert. Hinzu kommt, dass wenn sich Laufstraßen gebildet haben, sich diese durch die Verschmutzung noch farblich von den Rändern unterscheiden können.

Die Pflegemaßnahmen

Die mechanische Abnutzung eines Belages wird sichtbar in Kratzern oder beispielsweise in einem geringeren Glanzgrad der Oberfläche. Dies ist ein von der Art des Belages unabhängiger natürlicher Vorgang. Über kurz oder lang wird eine Überarbeitung der Oberfläche (z.B. Abschleifen) oder der komplette Ersatz des Belages notwendig. Die Zeitspanne bis dahin ist abhängig von mehreren Faktoren:

  • Die Art des Belages (Parkett, Linoleum, PVC, …) bzw. der Oberfläche. Diese hat einen erheblichen Einfluss. Dabei ist es nicht unbedingt von Vorteil, eine besonders harte Oberfläche zu haben (Laminat), da Härte auch Sprödigkeit bedeuten kann. Eine Oberfläche mit einer gewissen Elastizität kann mechanischen Beanspruchungen unter Umständen besser widerstehen.
  • Die Intensität der Beanspruchung. Wird der Belag im Privatbereich oder in öffentlichen Bereichen betrieben? Erfolgt die Belastung des Bodens mit Haus- oder Straßenschuhen? In welchem Umfang findet der Schmutzeintrag statt? Existieren Sauberlaufzonen? Welche Art von Schmutz wird eingetragen?
  • Die Reinigung des Bodens. Wie oft (und wie gründlich) wird der Boden gereinigt und damit von den Schmutzpartikeln befreit?

Ein Fußboden kann zunächst dadurch geschützt werden, dass die mechanische Beanspruchung möglichst gering gehalten wird. Das Tragen weicher Hausschuhe trägt dazu ebenso bei wie die Vermeidung von Schmutzeintrag durch Schmutzfangmatten und Ähnlichem. Eine regelmäßige und gründliche Reinigung sollte selbstverständlich sein.
Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, den Boden beschichtend einzupflegen. Hierbei wird ein Pflegemittel auf dem Boden gleichmäßig verteilt, das nach der Antrocknung einen dünnen Film zurückläßt. Dieser Film dient als “Opferschicht”, d.h. er wird durch das Begehen langsam abgenutzt. Die Vorteile dieses Verfahrens sind:

  • Schutz der Oberfläche des darunterliegenden Belages vor leichter bis mittelschwerer mechanischer Beanspruchung.
  • Erleichterung der Reinigung durch Erzeugung einer neuen, glatteren Oberfläche.
  • Die Pflege kann mehrmals wiederholt und damit immer wieder eine neue Schutzschicht erzeugt werden. Dabei werden kleinere Kratzer ausgeglichen. Die optische Erscheinung des Bodens wird deutlich verbessert.
  • Durch eine Grundreinigung kann die gesamte Beschichtung wieder entfernt werden. Der Boden steht somit wieder im Originalzustand zur Verfügung.
  • Zusätzlich können dem Boden durch die Wahl eines geeigneten Pflegemittels weitere Eigenschaften verliehen werden wie z.B. Veränderung des Glanzgrades, Beeinflussung der Gleiteigenschaften.

Untersuchungen haben ergeben, dass beschichtend gepflegte Böden eine 2-3 mal längere Lebensdauer haben als ungepflegte Böden. Allein aus dieser Tatsache heraus rechnet sich die beschichtende Pflege. Die laufenden Kosten für Pflegemittel sind bei weitem nicht mit den Kosten für eine Erneuerung des Bodens zu vergleichen.

Quelle: LOBA Pflegeanweisung für Holz- & Parkettböden


 

Parkett & Holz

… was Sie über diesen langlebigen Bodenbelag wissen sollten!

Renovieren & Reparieren

Parkett kann nach jahre- und jahrzehntelangem Gebrauch durch Schleifen und Neuversiegelung oder Ölbehandlung optisch neuwertig renoviert werden. Bei einer mechanischen Beschädigung (z.B. ein heruntergefallenes, auf der Spitze “gelandetes” Bügeleisen) wird das betreffende Parkett-Element einfach und problemlos von uns ausgewechselt. Parkett hat eben mehrere Leben! Welcher andere Bodenbelag bietet Ihnen das Gleiche?

Lebensdauer & Amortisation

Bei der Renovierung durch Schleifen wird ca. 0,5-0,7 mm der Deckschicht abgetragen. Auch bei 4 mm Nutzholzstärke kann also mindestens 2-3 mal renoviert werden. Bei einer durchschnittlichen Lebensdauer einer Oberfläche von 10-15 Jahren erreichen somit alle Fertigparkette eine Lebensdauer von mindestens 40 Jahren, meistens überdauern sie aber Generationen. Als Vermieter oder Eigenheimbesitzer profitieren Sie deshalb von einer Amortisation, die sich rechnet! Denken Sie daran, denn gutes Qualitätsparkett ist nicht billig, aber seinen Preis wert! Ein Leben lang!

Raumklima

Der natürliche Werkstoff Holz hat eine Eigenschaft, die Sie unbedingt kennen müssen: Holz zieht sich bei trockener Luft zusammen und dehnt sich bei feuchter Luft aus, je nach Holzart mehr oder weniger. Während der Heizperiode kann Ihr Parkett deshalb “naturgemäß” kleine Fugen bekommen. Sie können dem entgegenwirken (und gleichzeitig etwas für Ihr Wohlbefinden tun), wenn Sie mit einem Luftbefeuchter auf ein Raumklima von ca. 50% relativer Luftfeuchtigkeit bei 20-22°C Raumtemperatur achten. Bei Neubauten, die noch nicht vollständig ausgetrocknet sind, kann es anfangs zu einer vorübergehenden leichten Verformung des Parketts kommen, die aber mit dem Austrocknen des Baukörpers verschwindet.

Fußbodenheizung

Parkett, das vollflächig auf den Estrich verklebt wird, liegt bezüglich Wärmedurchlass-Widerstand im idealen Bereich:

  • Gesamtdicke 8 mm = 0,038 m²K/W
  • Gesamtdicke 10 mm = 0,064 m²K/W
  • Gesamtdicke 11 mm = 0,069 m²K/W
  • Gesamtdicke 13 mm = 0,090 m²K/W

Speziell bei Holzarten mit höherem Schwind- und Quellmaß (z.B. Buche) muss während der Heizperiode mit etwas größeren Fugen und Schüsselungen gerechnet werden. Mit dem Einhalten eines Raumklimas von ca. 50% relativer Luftfeuchtigkeit können Sie dieser Erscheinung entgegenwirken.

Verklebt oder schwimmend verlegt?

Wir empfehlen vollflächig verklebtes Parkett – vom Fachmann ausgeführt. Die Vorteile für Sie:

  • Es entsteht kein “Trommeleffekt”, der den Belag laut und hohl klingen lässt.
  • Das Parkett kann sich nachträglich nicht mehr bewegen, daher gibt es keine Geräusche wie Quietschen und Knarren.
  • Verklebtes Parkett ist für Fußbodenheizungen gut geeignet.
  • Es sind keine Dehnungsfugen notwendig; auch in großen Räumen kann die Oberfläche durchlaufen.
  • Sie werden lange Freude an Ihrem Parkett haben, da bei entsprechend dicker Nutzschicht eine Renovierung durch abschleifen und neu versiegeln gut möglich ist.

Holzarten


  • Ahorn europäisch

  • Ahorn
    kanadisch

  • Akazie

  • Birke

  • Buche
    gedämpft

  • Buche
    ungedämpft

  • Cabrueva Vermelha

  • Doussie

  • Eiche

  • Esche

  • Fichte

  • Jatoba

  • Kambala

  • Kirsche
    amerikanisch

  • Kirsche
    europäisch

  • Lärche

  • Merbau

  • Nussbaum
    amerikanisch

  • Sucupira

  • Teak

… und viele mehr

Verlegebeispiele


    • Schiffsboden

      Beim Schiffboden-Verband werden die Stäbe parallel zueinander verlegt. Die Ansatzstellen sind in jeder Reihe etwas verschoben, so dass sich ein bewegtes, aber dennoch ruhiges Bild ergibt. Dieser klassische Verband kann für die meisten Parketthölzer verwendet werden.


    • Englisch

      Wie der Schiffboden, wird auch der Englische Verband in eine Richtung verlegt. Hier bilden die Ansatzstellen jedoch durchlaufende Linien, die jeweils eine Reihe überspringen, damit sich keine Kreuzfugen bilden, die Schwachpunkte im Parkett sein können. Insgesamt ergibt der Englische Verband ein sehr ruhiges und geordnetes Bild. Auch dieser Verband eignet sich für nahezu alle Hölzer, besonders zu empfehlen ist er bei stark strukturierten Hölzern, wie Kiefer oder Eiche.


    • Fischgrat

      Eine aufwendigere Verlegetechnik stellt der Fischgrat-Verband dar. Die dadurch entstehende, auffällige Zackenstruktur eignet sich besonders für große, schlichte Räume.


    • Leitermuster

      bei dieser Verlegetechnik werden zwei Richtungen miteinander kombiniert ohne den Raum zu dominieren. Sie können dieses Muster verwenden um einen Raum optisch zu strecken. Wollen Sie verschiedene Hölzer miteinander kombinieren? Das Leitermuster wäre eine Möglichkeit.


    • Flechtmuster

      Diese kunstvolle Verlegetechnik bringt Schwung in Ihr Parkett. Auch dieser Verband bietet sich an um verschiedene Hölzer zu kominieren. Sie sollten sich jedoch überlegen, ob Ihr Raum dadurch nicht zu unruhig wird.


    • Feldermuster (Berner Boden)

      Dieser Verband ähnelt dem Leitermuster. Das Feldermuster ist für die Kombination von zwei verschiedenen Hölzern vorgesehen. Wie auch bei den anderen aufwendigen Verlegemustern sollten Sie sich genau überlegen, ob Ihr Raum dadurch zu unruhig wird. Haben Sie einen großen, schlichten Raum? Dann los!


    • Würfelmuster

      Hier können Sie Ihrer Phantsie freien Lauf lassen! Einfarbig, mehrfarbig, verschiedene Hölzer – probieren Sie aus, was Ihnen gefällt! Dieser Verband ist besonders für kleinteilige Mosaik-Fertigparkette geeignet. Würfelmuster mit breiteren Stäben sollten Sie nur in großzügigen Räumen verwenden.


Kork & Linoleum

Kork wird aus der Rinde der Kork-Eiche gewonnen. Diese knorrigen Bäume wachsen vor allem im Mittelmeerraum. Eine Kork-Eiche kann ca. alle 9-10 Jahre geschält werden ohne dass dabei ein bleibender Schaden entsteht.
Die gewonnene Rinde wird geschrotet / zerkleinert und anschließend mit Hitze und Druck zu Blöcken gepresst, die später geschnitten werden. Je nach Einstellung der Schrotmühle entsteht so ein feines oder grobes Kork-Parkett.

Vorzüge

Kork ist ein reines Naturprodukt und deshalb baubiologisch und ökologisch sinnvoll. Bei der Herstellung bleibt die gewachsene Zellstruktur erhalten, der Korkbelag ist daher angenehm warm und elastisch. Durch seine natürlichen Eigenschaften dämpft Kork Trittschall.

Gestaltung

Kork-Parkett ist in vielen Körnungen und Farben erhältlich. Es kann in größeren Platten oder in Fliesenform verlegt werden. Dadurch lassen sich individuelle Bodenbeläge für jeden Geschmack herstellen. Als Zubehör sind zahlreiche Sockelleisten erhältlich, die sich auch runden Wänden optimal anpassen. Für Wände und Decken gibt es Kork-Panele mit Nut-und-Feder-Verbindung.

Verlegung

Kork-Parkett kann festverklebt oder schwimmend verlegt werden.
Für zusätzliche Wärme- oder Schalldämmung empfehlen wir Rollkork oder Gummi-Kork-Unterboden. Die Oberfläche kann, je nach Anspruch, lackiert, gewachst oder geölt werden. Danach richtet sich auch die weitere Pflege Ihres Kork-Parkettes.

Pflege

Kork-Parkett ist ebenso pflegeleicht wie Holzparkett. Über spezielle Kork-Pflegemittel informieren wir sie gerne.

Linoleum – für besondere Beanspruchung

Sie möchten einen natürlichen Bodenbelag, der auch stärksten Beanspruchungen standhält? Dann verwenden Sie doch Linoleum. Dieser Bodenbelag wird aus nachwachsenden Rohstoffen wie Leinöl, Holz- und Korkmehl, Kalksteinmehl und Jute hergestellt. Wie Korkparkett ist Linoleum einfach zu pflegen.